Unser Gasthaus wurde im April 2007 eröffnet, nachdem wir die Bräunsdorfer bereits über mehrere Jahre im 'Zornigen Holzwurm' bewirten konnten.

 

 

Zur Geschichte des 'Rautenkranz Stolln':

Sie befinden sich im Striegistal, einer Gegend mit langer bergbaulicher Tradition. Wundern Sie sich nicht über den Namen „Rautenkranz“. Wir haben diesen Namen in Anlehnung an die großen Leistungen der Generationen von Menschen gewählt, die in unserem Striegistal, in den Orten Bräunsdorf, Zechendorf und Riechberg-Siegfried unter kaum noch vorstellbaren Mühen die Erzgänge aufwältigten und Silbererz zu Tage förderten.

Die Rautenkranz „Eigenlehe-Zeche“ wurde von 1721-1848 intensiv betrieben, ihr Mundloch befindet sich unterhalb des Roßteiches am Siegfried. Der Rautenkranz-Erbstollen wie er auch genannt wurde, verband sich in den Gängen vom Bräunsdorf in eine Ausbildung bis auf 2600 m Längsverstreckung und 270 m Steigerteufe. Die Gangverstreckung von Bräunsdorf verband sich in den Gruben „Neue Hoffnung Gottes“, „Verträgliche Gesellschaft“, „Kühschacht“, „Siegfried“ und „Goldene Rose“. Das gesamte Ausbringen des Bräunsdorfer Bergbaues betrug von 1673 bis 1862, so wird berichtet, in etwa 112 Tonnen Silber, daß mit 5119000 Thalern vergütet wurde. An der großen Armut der Bergleute änderte dies leider nichts. Ein Bergmann musste mit 12 Groschen Wochenlohn oft 3-6 Kinder ernähren. Wobei ein Brot ca. 3 Groschen kostete. Insgesamt gab es im Bräunsdorfer-Bergbau von 1748-1843 eine Belegschaft von 153 bis 296 Beschäftigten, die aber auf Grund des abnehmenden Erzaufkommens in dem Jahr 1856 auf ca. 100 Angehörige schrumpfte. Die Gruben wurden nach Verringerung der Erzanbrüche, einem Schachteinbruch und weiteren Schäden dann 1863 endgültig stillgelegt.

Ein reiches Stück Geschichte wurde in unserem schönen Ort geschrieben. Deswegen soll unser Gasthaus diesen stolzen Namen „Zum Rautenkranz“ tragen.

Glück auf !